Die Psychotherapie betont die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele, wenn es um chronische Erkrankungen wie Rheuma geht.
So können Schmerzen nicht nur eine enorme Belastung bis hin zur Entstehung von Angstzuständen, Depression und Resignation auslösen, sondern sie können immer auch Ausdruck von seelischen Störungen sein, bzw. sie zumindest beeinflussen.
Wichtig ist dabei, dass jeder von Rheuma Betroffene, in welcher Ausprägung auch immer, individuell behandelt wird. D.h., für jeden Erkrankten wird ein individuelles Gesundungsprogramm erarbeitet mit den Schwerpunkten:
Bekanntlich spielen Stress und der Umgang mit Konflikten bei manchen rheumatischen Formen eine wichtige Rolle, indem sie Krankheitsschübe mit auslösen und verstärken können.
Das soziale Umfeld wird immer in die Therapie mit einbezogen, mit dem Ziel Unterstützung und Verständnis für den Erkrankten zu erwirken, zu einer Linderung seiner psychischen Beschwerden — psychischer Druck, Schuldgefühle, Überanpassung, u.ä. — beizutragen und dadurch mehr Lebensqualität für den Kranken und seine Familie zu ermöglichen.